Geschichte

Auszüge aus der Schulchronik der Volksschule Suderburg


Zusammengestellt und ergänzt von Reinhard Schultze in Zusammenarbeit mit Helmut Kuck

Im Archiv des Kreises Uelzen lagert eine Schulchronik, die mit dem Jahre 1880 beginnt. Dabei steht ein Rückblick bis in das Jahr 1846 am Anfang. Interessierte können sich da über die Anfänge des Suderburger Schulwesens informieren.

Nach Kriegsende wurde im Sommer in den beiden Schulgebäuden neben der Feuerwehr und dem nachmaligen Jugendzentrum (Gänsekamp) der Schulunterricht wieder aufgenommen. Im erstgenannten Gebäude wurden die Klassen 1 bis 6 unterrichtet, im zweiten die Oberklassen 7 und 8. Die Lehrkräfte arbeiteten zum Teil nur kurze Zeit in Suderburg. 3 Namen sollen genannt sein:
Gremmels (der auch Kantor war), Frerking und Fauteck (Schreibweise kann falsch sein).

Haupteingang

Der hier veröffentlichte Auszug soll mit dem Jahr 1951 beginnen, mit dem Jahr, in dem der Schulverband erstmals Planungen für einen Schulneubau betrieb für die Schülerinnen und Schüler aus Suderburg und Hamerstorf. Die Zunahme der Bevölkerung Suderburgs und damit der Schülerzahlen ließ diese alte Schule aus allen Nähten platzen; aus Platzmangel musste auch nachmittags Unterricht gehalten werden. Das gefiel den Eltern gar nicht und der Druck auf den Vorsitzenden des Schulverbandes, den Bürgermeister Burmester, wuchs.

1953
Am 8. Januar wurde Hermann Wünsch Hauptlehrer in Suderburg.
1954
Am 8. April kamen auch die Kinder aus Graulingen in die Suderburger Schule. Am 8. August kamen 237 Kinder aus Suderburg, Hösseringen, Räber und Bahnsen zu einem gemeinsamen Sportfest am Tannrähm zusammen. Am 9. November wurde der Bau einer neuen Schule beschlossen. Sie sollte eingeschossig werden. 6 Klassenräume, Küche, Werkraum, Lehrerzimmer, Schulleiterzimmer, 2 Gruppenräume und eine Hausmeisterwohnung sollten erstellt werden.
1955
Am 28. Mai wurde der Architekt Pfeiffer mit der Planung beauftragt. Er sollte auch die Ausschreibungen für die anfallenden Arbeiten leiten. Am 28. August begannen die Bauarbeiten auf dem Gelände des alten Friedhofes. Bei den Schachtarbeiten wurden viele Knochen gefunden, die an anderer Stelle wieder beigesetzt wurden. Aus einem eigens erbohrten, 49 Meter tiefen Brunnen erhielt der Bau das Wasser. Am 28. Oktober war Richtfest. Als Festgeschenk für die Schule gab es einen Bildprojektor.
1956
Am 30. Oktober wurde das Schulgebäude eingeweiht. "Gesänge und sonstige Darbietungen der Kinder leiteten zur Weihrede, die der Ortsgeistliche, Pastor Schmidt, hielt, über. Anschließend war die
Schlüsselübergabe (siehe Foto).


Architekt Pfeiffer (Uelzen) händigte Bürgermeister Burmester den Schlüssel aus. Dieser reichte denselben dann an den Leiter der Schule, Hauptlehrer Wünsch, weiter... Nach erster Besichtigung waren... alle von der Schönheit und Zweckmäßigkeit des ganzen Gebäudes überrascht."


Oberkreisdirektor Berger, Schulrat Dr. Ruelius, der Medizinalrat Dr. Kessler, Regierungsoberbaurat Dr. Graf, Sparkassendirektor Bahnsen und der Elternvertreter Herr Adler hielten kleine Ansprachen. "Von der Regierung Lüneburg war niemand da." Am 1. November konnte der Unterricht beginnen.
1957
Im 2. Schulhalbjahr 1957 unterrichteten 7 Lehrkräfte an der Schule.
1959
Die Kinder der Oberstufe aus Räber nahmen seit dem 13. April am Unterricht in Suderburg teil. 30 Kinder der Grundschule blieben in Räber. Ab dem 1. November gab es ein Milchfrühstück, das in den jeweiligen Klassenräumen eingenommen wurde.
1960
Es herrschte Lehrermangel: 251 Kinder wurden in 8 Klassen von 6 Lehrkräften unterrichtet. Mit Beginn des neuen Schuljahres nahmen die Kinder aus Bahnsen ab Klasse 5 am Unterricht in Suderburg teil. Die Schule hat ein gut erhaltenes Klavier bekommen.
1961
Herr Schahl wurde neuer Schulrat, zuständig auch für die Schule in Suderburg. Pläne für eine Schulerweiterung wurden beraten. Geplant waren 2 neue Klassenräume und ein Raum für eine Bücherei. Zusätzlich wurde der Klassenraum der alten Oldendorfer Schule renoviert. Bei Verzögerung der geplanten Baumaßnahmen drohte erneut Schichtunterricht. Die Finanzierung (60 000 DM) war durch einen Zuschuss von 35 000 DM (Landesmittel) gesichert.
1962
Seit dem 1. Februar ist die Volksschule Suderburg eine Rektorschule. Der bisherige Hauptlehrer Hermann Wunsch wurde ihr erster Rektor. Mit Beginn des neuen Schuljahres kamen die Schüler aus Hösseringen ab Klasse 5 in die Schule nach Suderburg (4 Kinder). - Niedersachsen führte ab dem Schuljahr 1962/63 das 9. Pflichtschuljahr ein. Es wurden Mittelpunktschulen gebildet, eine auch in Suderburg. Am 1. Oktober wurde Elmar Jürging Konrektor. Die Schule in Zahlen: insgesamt 292 Schüler, 151 Jungen und 141 Mädchen; davon 213 Kinder aus Suderburg, 50 aus Hamerstorf, 18 aus Räber, 7 aus Bahnsen sowie 4 aus Hösseringen. Es herrschte weiterhin Raum- und Lehrermangel.
1963
Am 13. Juni war Richtfest für den Schulanbau (3 Klassenräume). Werkräume wurden eingerichtet und ein Physik-/Chemieraum. Ein Textilarbeitsraum erhielt 2 Nähmaschinen, eine Küche 2 Herde. Außerdem wurden angeschafft: 1 Tonfilmprojektor und 1 Tonbandgerät. Diese Ausstattung kostete 25 000 DM. Ein Turnraum mit Geräten fehlte noch.
1964
Am 26. Mai begann der Bau einer Turnhalle. Am 8. September war Richtfest.
1965
Die Gemeinden Bahnsen und Hösseringen schickten ab Ostern ihre
Kinder ab Klasse 5 zur Mittelpunktschule Suderburg. - Am 1. Oktober trat Anton Vrbanic die Stelle des Schulhausmeisters an. Die Schule hatte jetzt eine Gesamtschülerzahl von 328.
1966
Am 19. April war Einweihung der Turnhalle (18 mal 33 Meter). Am 1. Dezember verließ der Konrektor Jürging die Schule. Er wurde Rektor in Uelzen. - In diesem Jahr wurde der Schuljahresbeginn von Ostern auf den Sommer umgestellt. In der Praxis sah das so aus:
2 Kurzschuljahre gab es; das erste vom 1. April bis zum 30. Nov. 1966, das zweite vom 1. Dez. 1966 bis zum 31. Juli 1967. Am Ende des ersten Kurzschuljahres durfte niemand in der 1. Klasse sitzen bleiben, denn zum Beginn des zweiten Kurzschuljahres wurden keine Kinder neu eingeschult, es gab also keine 1. Klasse. Die nächste Einschulung fand erst im Sommer 1967 statt.
1967
Im Oktober wurde das Schulgebäude erneut erweitert. Ein Konjunkturprogramm des Bundes ermöglichte die Finanzierung für Vorhaben, deren Planung abgeschlossen in einer Schublade lag. Das war hier Fall. Gebaut wurden 4 neue Klassenräume, ein Physiksaal, eine große Küche, ein Textilarbeitsraum und 2 Lehrmittelräume. Die Fachräume wurden großzügig ausgestattet. - Am 18. Oktober wurde die Schule von der Schulaufsicht über die Personalausstattung mit Wirkung vom 1. August informiert: Rektor - Konrektor - 9 Planstellen A11.
1968
Reinhard Schultze wurde zum Schuljahresbeginn Konrektor. Die Schulsituation zu diesem Zeitpunkt: 15 Klassen, 12 Lehrkräfte; 111 Lehrerstunden fehlen. Am 28. November wurde der Erweiterungsbau eingeweiht und übergeben. Am 30. Januar legte Frau Winkler (geb. Glüer) die 2. Lehrerprüfung ab, Frau Boese folgte am 3. Juli. Herr Stever wurde nach Suderburg abgeordnet, Frau Lühring verließ die Schule.
1969
Die Firma Sebeke übernahm den Schülertransport. - Fräulein Asche, Fräulein Grabe und Herr Harnack legten die 2. Lehrerprüfung ab. Am 9. Januar kam der Sportlehrer Herr Nikolaus an die Schule, am 12. August Fräulein Schulze, am 24. November Frau Piccio. Herr Stever ging am 15. April, Frau Wellhausen (geb. Asche) am 12. August. An der Schule unterrichteten: Herr Wünsch, Herr Schultze, Fräulein Völker, Fräulein Grabe, Herr Waaßmann, Herr Harnack, Frau Boese, Herr Boese, Frau Schwierske, Frau Becker (geb. Sauke) sowie Herr Lühring.
1970
Fräulein Völker legte die 2. Lehrerprüfung ab.
1971
Herr Harnack wechselte zur Lukas-Backmeister-Schule nach Uelzen. Herr Söhnholz kam neu in die Schule. Frau Traute Schultze begann stundenweise in den Fächern Hauswirtschaft und Textilarbeit zu unterrichten.
1972
Herr Rektor Wünsch ging in Pension - Konrektor Schultze leitete die Schule kommissarisch - Herr Lühring und Fräulein Schulze verließen die Schule. Im Oktober traten Frau Decker-Voigt und Fräulein Warnecke den Dienst in Suderburg an. - Um die Neubesetzung der Rektorstelle gab es eine Kontroverse zwischen Lehrerschaft und Elternschaft einerseits und Schulaufsicht andererseits. Die erste Stellenausschreibung blieb deshalb ohne Ergebnis. - Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform kam es zur Auflösung der einklassigen Schulen in Räber, Hösseringen, Bahnsen, Böddenstedt und Holxen. Herr Brennecke (Böddenstedt) und Herr Wolfsbauer (Dreilingen) nutzten 2 Schulräume in Böddenstedt mit 2 Klassen weiter, Frau Siebs (Hösseringen) nutzte die Räume in Hösseringen. Frau Jürging verstärkte das Kollegium. - Der Schulträger schaffte einen neuen Bus für den zunehmenden Schülertransport an. Herr Arnold Müller wurde als Busfahrer eingestellt.
1973
Am 1. Januar wurde Herr Klaus Schultz neuer Rektor der Schule. Frau Schreiber erteilte Förderunterricht Deutsch für türkische Kinder.
1974
Frau Irmgard Schultz begann nebenberuflich Musikunterricht zu erteilen. - Vorbereitungen für die Einrichtung einer Vorklasse begannen.
1975
Herr Anton Wolfsbauer wurde pensioniert. Es herrschte weiter Lehrermangel. 10,8% das Fehl. Die Gesamtkonferenzen erhielten oberste Entscheidungskompetenz, Schüler- und Elternvertreter wurden stimmberechtigt. - Frau Traute Schultze legte im April die 2. Lehrerprüfung ab.
1976
Die Schule erhielt als Spende der Klosterkammer Hannover drei Farbfernsehgeräte. Am 1. Juli waren 467 Schüler an der Grund- und Hauptschule Suderburg; das Lehrerstundenfehl betrug 13%. Am 1. August wurden 2 Vorklassen im Gebäude der alten Schule und vormaligen Rektorenwohnung eingerichtet. Die Leitung sollte eine Sozialpädagogin übernehmen. Dazu beschloss die Gesamtkonferenz: Wer im folgenden Schuljahr eine 1. Klasse übernehmen wird, geht im laufenden Jahr mit bis zu 5 Stunden in die Vorklasse. Frau Jürging und Frau Fritsch begannen den Turnus. Die Teilnahme an der Vorklasse war freiwillig; 90% der in Frage kommenden Kinder wurden angemeldet. Der Kindergarten Suderburg war fertig. Der für Suderburg zuständige Schulrat, Herr Schahl, ging in Pension: Herr Michaelis trat die Nachfolge an.
1977
Herr Brennecke trat am 11. Juni in den Ruhestand, der Hausmeister, Herr Vrbanic, am 30. Juni. Am 1. Juli wurde Herr Kablau neuer Schulhausmeister. Am 6. Juni war die Sportanlage Am Gänsekamp fertig. Am 28. Oktober verstarb Herr Wünsch. - Mit Beginn des Schuljahres 1977/78 wurde ein stundenplanmäßiger Schwimmunterricht für die 2. Klassen eingeführt. Frau Jürging und Frau Zahrte übernahmen diese anspruchsvolle und besonders zeitaufwändige Aufgabe. Das Allwetterbad in Unterlüß wurde wöchentlich einmal mit zwei Gruppen zeitversetzt angefahren. Wenn das Wetter in den Sommermonaten dazu geeignet war, fand der Schwimmunterricht auch im Sommerbad in Stadensen statt.
1978
Neue Verordnungen über die Ausbildung der Lehrer sowie über Abschlüsse und Versetzung von Schülern traten in Kraft.
1979
Im Januar fiel so viel Schnee, dass 3 Tage lang kein Unterricht statt finden konnte. Die Lehrer, die die Schule erreichen konnten, wurden zum Schneeschaufeln "abkommandiert". - Anton Vrbanic am 18. Februar verstorben.
1980
Am 25. März war Eröffnung des Jugendzentrums im Obergeschoss des Gebäudes der Vorklasse. - Der Busfahrer, Herr Arnold Müller, hat seit 1972 seine Fahrschüler 320 000km unfallfrei befördert.

Hier endet die Führung der Schulchronik. Die folgenden Daten stammen aus nachträglichen Recherchen.

1981
Mit Beginn des Schuljahres 1981/82 wurde auch in Suderburg die Orientierungsstufe eingeführt. Alle Kinder der Klassenstufen 5 und 6 wurden in diesem neuen Schultyp mit eigener Schulleitung zusammengefasst. Der Landkreis hatte beschlossen, diese OS von Klasse 5 an aufsteigend in Suderburg einzurichten und Gerdau als Ausgleich alle Hauptschüler der Samtgemeinde zuzuweisen. Dagegen erhob sich starker Protest, der vor allem aus der Elternschaft Suderburgs kam.
1983
Die Hauptschüler der Klasse 7 gehen erstmals zum Unterricht nach Gerdau.
1984
Die Schüler der Klasse 7 aus Suderburg waren zunächst, wie verfügt, nach Gerdau zum Unterricht gefahren. Mit Schuljahresbeginn aber weigerten sich die Suderburger Eltern der nun folgenden Klasse 8, ihre Kinder weiterhin nach Gerdau fahren zu lassen. Sie argumentierten, dass auf die Art ca. 80% des Jahrgangs fahren müssten, um mit den wenigen Schülerinnen und Schülern aus Gerdau zusammen unterrichtet zu werden. Rat und Verwaltung der Gemeinde Suderburg stellten sich nun hinter die Elternschaft. Die neue Klasse 7 wurde wieder in Suderburg eingerichtet und die Klasse 8 kehrte nach Suderburg zurück. Schulträger und Eltern legten gemeinsam Widerspruch gegen die beschlossene Regelung ein - letztlich mit Erfolg!
Nach langem "Tauziehen" wurde der folgende Beschluss gefasst:
Gerdau behält nur noch die Grundschule, in Suderburg werden Hauptschule und Orientierungsstufe vorgehalten. Das war in vieler Hinsicht sinnvoll und notwendig, denn nur mit Hilfe mehrerer erfahrener Hauptschullehrer war es überhaupt möglich, den Unterricht der Orientierungsstufe den Vorgaben entsprechend durchzuführen. So wurden beispielsweise für den Unterricht in den Leistungskursen Englisch und Mathematik in den Klassen 5 und 6 zusätzliche Fachlehrer benötigt. Umgekehrt wurden Kollegen der OS für den Unterricht in den Leistungskursen der Hauptschule benötigt. Die erforderliche jeweilige Abordnung an die andere Schule war reine Formsache. Die beiden Kollegien bzw. Schulleitungen arbeiteten eng und reibungslos zusammen. Die jeweiligen Stundenpläne wurden in gemeinsamer Arbeit der Planer erstellt. Der Raum Gerdau war mit dieser Regelung gar nicht einverstanden; man pochte hier auf die Zusagen anlässlich der Neueinrichtung der OS. Diese Zusagen seien nun nicht eingehalten worden. Zwischen Suderburg und Gerdau brach eine Art "Eiszeit" an. Gerdauer Eltern versuchten in den folgenden Jahren vermehrt, ihre Kinder aus Protest nach Ebstorf zur Schule zu schicken. Die Schulaufsicht, die solche Sonderwünsche zu genehmigen hatte, geriet in große Bedrängnis.
1985
Die Küche der Schule Suderburg wurde ausgebaut; der Raum wurde von der OS benötigt. Der Hauswirtschaftsunterricht sollte ja auch nur noch in der vereinigten Hauptschule Gerdau stattfinden und hier gab es eine Schulküche. Als die ursprünglichen Beschlüsse über den Standort der Hauptschule jedoch zugunsten von Suderburg abgeändert wurden, fehlte in Suderburg eine Schulküche. Die Räume des gesamten Schulgebäudes waren aber von Klassen der Grundschule, Hauptschule und der Orientierungsstufe belegt. Man scheute größere Investitionen und so wurde der Hauswirtschaftsunterricht der Hauptschule Suderburg in die Schulküche der Grundschule Gerdau
"ausgelagert". Von sorgfältiger, vorausschauender Planung konnte hier keine Rede sein. Die für den gesamten Zeitraum von 16 Jahren betroffene Lehrkraft war Traute Schultze.
1990
Der Rektor der Orientierungsstufe, Rainer Schlademann, verließ Suderburg. Er wurde Rektor in Clenze. Herr Studienrat Jürgen Becker wurde sein Nachfolger.
1991
Am 4. Oktober war Grundsteinlegung für die Gymnastikhalle durch den Samtgemeinde-Bürgermeister Heinrich Alms. Im November war Richtfest.
1994
Im Juli gingen Herr Rektor Klaus Schultz sowie Frau Irmgard Schultz in Pension. Konrektor Reinhard Schultze leitete die Schule bis einschließlich Dezember kommissarisch.
1995
Herr Dietmar Kirks wurde im Januar neuer Rektor der Grund- und Hauptschule Suderburg.
1999
Der Konrektor, Herr Schultze, ging in den Ruhestand. Frau Schultze ließ sich bis zu ihrer Pensionierung beurlauben und schied ebenfalls aus.

Hier enden die Recherchen von Reinhard Schultze. Vielen Dank für die umfangreiche und sorgfältige Arbeit!
Es schreibt weiter: Helmut Kuck.

2000
Zum Jahresende fiel die Entscheidung, in Suderburg eine Haupt- und Realschule zu Beginn des Schuljahres 2001/02 einzurichten.
2001
Im Januar konstituierte sich eine Vorbereitungsgruppe zur Etablierung der Haupt- und Realschule Suderburg. Als Leiter wurde Herr Volker Burghard eingesetzt, der von der Schulaufsicht offen auch schon als künftiger Rektor angekündigt wurde. Rektor Kirks wäre dafür nicht geeignet, da er "nur" Hauptschullehrer sei. Tatsächlich musste Herr Dietmar Kirks im Sommer die Schule verlassen. Er wurde Rektor einer Schule im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Gleichzeitig regte sich im Kollegium Widerstand gegen Herrn Burghard als Schulleiter. Dem wurde stattgegeben und so konnte im August die Schulleiterstelle der neuen Haupt-und Realschule Suderburg nicht besetzt werden. Herr Konrektor Rolf Seidler wurde als kommissarischer Leiter eingesetzt.
Fortsetzung folgt.

Zur Geschichte Suderburgs besuchen Sie www.suderburg-damals.de

AnhangGröße
Geschichte_Bild_1.jpg44.5 KB
Geschichte_Bild_2.jpg9.38 KB
Geschichte_Bild_3.jpg21.14 KB
Geschichte_Bild_4.jpg11.38 KB
Geschichte_Bild_5.jpg10.82 KB
Geschichte_Bild_6.jpg36.27 KB