Schüler schreiben für Schüler

Übersicht
Am Sonnabend, den 17. Januar 2009 erschienen in der Allgemeinen Zeitung auf Seite 24 die folgenden Artikel unserer Schüler:
- Lernen bleibt Arbeit
- Alarmanlage gebaut
- In 2009 schon an 2010 denken?
- Neue Duschen
- Mutter mit 16 - was ist zu tun?
- größere Bilder unten in den Anlagen


Lernen bleibt Arbeit

Schüler bewerten Notebookklasse in Suderburg positiv


Von Lutz Schlaphof
Vor rund einem Jahr begann bei mir das Notebook-Fieber. Jetzt zeigt sich, dass ich mich zu Recht darauf gefreut habe. Es sollte in einer achten Klasse eine Notebookklasse eingerichtet werden. Es wurden Elternabende veranstaltet, auf denen über die Kosten, die Wahl des Notebooks und das Projekt diskutiert wurde. Die Aufregung bei uns Schülern war groß. Ein paar von uns fuhren mit einigen Lehrern nach Lüneburg, um eine Notebookklasse zu besuchen und sich näher zu informieren. Schüler der 9A beim Arbeiten mit dem Laptop
Eine Woche danach gab es einen weiteren Elternabend. Fehlende Informationern wurden ergänzt und die Entscheidung fiel auf Apple. Die Klasse wurde mit einem Beamer, einem Smartboard, dies ist eine elektronische Tafel, und Notebookschränken eingerichtet. Nach einiger Wartezeit trafen die Notebooks endlich in der Schule ein. Die Klasse war ganz aufgeregt. Eltern halfen beim Einrichten der Notebooks.

Heute wird in vielen Fächern wie z. B. in Deutsch, Mathe, Geschichte, Politik, Erdkunde, Religion und Biologie mit dem Notebook gearbeitet. Es wird mit Schreibprogrammen, Tabellenprogramm und mit Präsentationsprogrammen gearbeitet. Dabei lernen wir auch mit zehn Fingern zu schreiben. Das Arbeiten mit dem Notebook geht dadurch schneller. Gut ist, dass mögliche Rechtschreibfehler angezeigt werden, dadurch kann dies schnell überprüft und behoben werden, anstatt mit aufwändigem „Tinten-Killer“. Das heißt aber nicht, dass wir alle Arbeiten auf dem Notebook bearbeiten, wir arbeiten auch noch mit Füller und Papier. Wir schreiben unsere Klassenarbeiten immer noch im Heft. Wir haben aber auch schon mal eine Mathe-Arbeit auf dem Notebook geschrieben mit dem Tabellenprogramm. Wir nutzen auch das Internet, um schnell etwas nachzuschauen oder zu recherchieren. Das Notebook benutze ich auch zuhause, ich mache Hausaufgaben und surfe im Internet. Dieses eine Jahr gefiel mir schon ganz gut und ich konnte schon jetzt sehr viel an Erfahrung sammeln. Ich bin sehr froh in dieser Notebookklasse zu lernen.
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Alarmanlage gebaut


Aktiv bei E-Projekt für Hauptschulen


Von Jan-Philipp Meisner

Vom 9.September bis 16.Dezember fand das E-Projekt der neunten und zehnten Klassen der Hauptschulen in der Lukas-Backmeister-Schule in Uelzen statt. In dem Projekt ging es darum, den Schülern der verschiedenen Schulen aus Uelzen und dem Landkreis den Umgang mit Elektrik nahe zubringen.

Zu den Inhalten zählten: Die elektrischen Formeln für Ampere, Volt, Ohm und Watt.
Die Funktion verschiedener elektrischer Bauteile mit Bild und Wort und die Geschichte der Elektrik. Außerdem wurde die Firma Panasonic in Lüneburg besichtigt. Zum Abschluss haben die Schüler eine Alarmanlage nach Zeichnung gebaut. Nach einer abschließenden Prüfung haben wir ein Zertifikat bekommen.
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In 2009 schon an 2010 denken?

Schüler machen sich Gedanken über Ausbildungsplätze und Bewerbungen


Von Julia Müller und Melanie Lichte

Gerade hat das Neue Jahr begonnen. Da denkt man dann schon daran, dass es mit den Bewerbungen bald losgeht. Und in einem Jahr stehen die Abschlussprüfungen für den Realschulabschluss bevor. Ich werde bald versuchen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Das haben die meisten auch vor.
Natürlich hofft man, dass es mit dem Ausbildungsplatz keine großen Probleme geben wird. Ich habe manchmal auch etwas Angst, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen. Es ist eben nicht immer einfach, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Aber ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, welcher Beruf es genau werden soll. Trotzdem möchte ich in der Schule gute Leistungen erbringen. Mit einem guten Zeugnis in Klasse 9 sind die Chancen bei der Ausbildungsplatzsuche wohl nicht schlecht. Auch im Unterricht geht es deutlich auf den Abschluss zu: Wir haben uns unterschiedliche Bewerbungen angeschaut, beurteilt und verbessert. Dann haben wir natürlich auch selbst Anschreiben und Lebensläufe für uns geschrieben.
Doch soll es der Reihe nach gehen. Nur nicht verrückt machen! Zuerst muss ich die 9. Klasse schaffen. Und ich möchte erst einmal ein gutes Halbjahreszeugnis schaffen. In der 10. Klasse warten dann die Abschlussarbeiten, die wir schreiben müssen, um im Juni 2010 unseren Realschulabschluss zu bekommen.
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Neue Duschen

Schüler erkunden ihre Turnhalle in Suderburg


Von Nils Mädge, Timo Bausch und Bastian Welskopf
Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts haben sich Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen aufgemacht, die Schule zu erkunden und darüber zu berichten. Hier ist einer ihrer Berichte.

Unsere Sportstunden finden in der großen Sporthalle und in der kleineren Gymnastikhalle statt.
Die Sporthalle ist für verschiedene Sportarten wie z.B. Fußball, Basketball, Volleyball gut nutzbar.
Aber für größere Sportveranstaltungen wie z.B. ein Fußballturnier ist sie etwas zu klein! Die Sporthalle ist nämlich nur 18 mal 33 m groß. Im Winter ist es schwierig Plätze für Hallentraining zu bekommen. Denn nicht nur unsere Hardautalschule nutzt die Halle. Es kommen auch verschiedene Vereine und die Studenten zum Training. Für den Schulsport gibt es viele Geräte wie z.B. zwei Barren, ein Pferd, mehrere Böcke und natürlich Sicherheitsmatten. Es gibt außerdem insgesamt vier Weichbodenmatten, damit wir bei verschiedenen Übungen weich landen können. Die Gymnastikhalle ist ungefähr halb so groß wie die Turnhalle, also ca.14x14m .

Zur Zeit wird die Turnhalle renoviert, das heißt, dass die Duschräume, Umkleideräume und die Toiletten erneuert werden. Vermutlich schaffen es die Handwerker in den Ferien und wir können im neuen Jahr die renovierten Räume benutzen. Nach den neuesten Informationen fehlen nur noch die Duschen in den Jungen-Umkleiden. Dann ist die Halle wieder voll einsatzfähig.
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Mutter mit 16 - was ist zu tun?

Suderburger Schüler setzen sich mit ungewollter Schwangerschaft auseinander


Von Gwen Gehlken
Heutzutage gibt es viele junge Mädchen, die bereits mit 16 oder sogar unter 16 Mutter werden. Es gibt viele Leute, die meinen, dass nichts dabei ist, mit 16 Kinder zu bekommen.

Es sei auf jeden Fall besser als eine Abtreibung, denn das sei Mord. Jasmin D. stand auch vor dieser schweren Entscheidung. Sie hat sich gegen die Abtreibung entschieden und bereut es keineswegs, ihren Sohn schon mit 16 bekommen zu haben. Auch findet sie, dass Jugendliche, die ihr Kind schon früh bekommen, schnell selbstständig werden, weil sie sich und ihre kleine Familie versorgen müssen.
In meinem Dorf lebte ein Mädchen, das, als es noch kein Kind hatte, die eigene Mutter hin und her schickte und sich ständig bedienen ließ. Heute lebt die junge Frau in einer Stadt mit ihrem Freund und ihrem gemeinsamen Kind. Sie macht jetzt alle anfallenden Tätigkeiten selber und ihre Verwandten sagen, dass sie viel selbstständiger und viel verantwortungsbewusster geworden sei.

Wer die Verantwortung für ein Kind hat, der lernt schnell sie zu übernehmen, selbst wenn er oder sie kurze Zeit vorher noch ziemlich unselbstständig war.

Aber ist das nicht eigentlich viel zu schön, um wahr zu sein? Ein Baby – toll. Was aber ist mit der Schule? Wer gibt heute einer jungen Mutter ohne richtigen Abschluss einen Ausbildungsplatz?

Kinder brauchen Windeln, etwas zum Anziehen und Nahrung. Sicher, es gibt staatliche Unterstützung. Und auch die Eltern helfen oft mit Geld. Ohne Abschluss und ohne Arbeit aber ist man stets auf Unterstützung angewiesen. Viele Jugendliche mit Kind stecken deshalb in finanziellen Problemen und bleiben auf staatliche Hilfen angewiesen. Dies sind keine schönen Aussichten, weder für die jugendlichen Eltern noch für das Kind.

Das größte Problem scheinen aber die – zumeist ebenfalls sehr jungen - Erzeuger. „Schatz, ich bin im vierten Monat schwanger.“ Bumm, weg sind die zukünftigen Väter, und das junge Mädchen steht mit ihrem Kind allein da.

Zukunftsangst, Angst, den Eltern zu sagen, dass sie schwanger sind und Angst, dass sie es alleine nicht schaffen, plagen sie. Wie oft liest oder hört man Berichte über junge Mütter, die alleine dastehen, weil ihre damaligen Freunde sich mehr oder weniger aus dem Staub gemacht haben, deren Eltern enttäuscht sind und ihren Töchtern skeptisch oder gar ablehnend gegenüber stehen.

Ich finde, man sollte es sich genau überlegen, ob man so früh ein Kind bekommen will. Ich persönlich würde so lange mit dem Kinderkriegen warten, bis ich fest im Leben stehe. Und Kinder unbeabsichtigt bekommen? – Das muss in unserer Zeit nun wirklich nicht sein.
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Größere Bilder:



Schüler der 9A beim Arbeiten mit dem Laptop

Schüler der 9A beim Arbeiten mit dem Laptop

Die Suderburger Hauptschüler, die erfolgreich am Elektronik-Projekt teilgenommen haben.

Die Suderburger Hauptschüler, die erfolgreich am Elektronik-Projekt teilgenommen haben.

Von Lebensläufen und Anschreiben: Schüler der Klasse 9b beim Bewerbungstraining.

Von Lebensläufen und Anschreiben: Schüler der Klasse 9b beim Bewerbungstraining.

Schüler der Klasse 8h beim Aufwärmen zum Beginn des Sportunterrichts.

Schüler der Klasse 8h beim Aufwärmen zum Beginn des Sportunterrichts.

Statt Schminke Babycreme und Strampler.

Statt Schminke Babycreme und Strampler

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Zertifikate_E-Projekt_300.jpg9.49 KB
Lernen_für_den Abschluss_300.jpg27.97 KB
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Sporthalle_Suderburg_900.jpg53.42 KB
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Arbeit_mit_Laptops_900.JPG89.46 KB