Unsere Schule nimmt an einer Fortbildungsmaßnahme "Konzept zur Verbesserung der Unterrichtsqualität" teil. Diese Maßnahme erstreckt sich über 2 Schuljahre und gliedert sich in 4 Ausbildungsmodule. Im Mittelpunkt dieser Ausbildung steht das Methodentraining. Gemeinsam mit Lehrkräften der Grund- und Hauptschule in Neuenkirchen, der Grundschule in Munster-Breloh, der Lukas-Backmeister-Schule in Uelzen (Grund- und Hauptschule) sowie der Ernst-Reinstorf-Schule ( Haupt- und Realschule) in Marschacht werden Unterrichtsspiralen entwickelt, die anschließend in Schülerbasistrainingstagen an den teilnehmenden Schulen eingesetzt werden. Im Rahmen der schulinternen Fortbildung wird das Methodentraining an unserer Schule auf eine breite Basis gestellt.
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Am 21.März 2009 erschien dazu folgender Artikel auf Seite 2 in der Allgemeinen Zeitung
Von Jürgen Köhler-Götze
Uelzen/Landkreis.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Kurz nachdem eine Braunschweiger Elterninitiative mit ihrer Volksinitiative zur Verbesserung der Unterrichtsqualität in Niedersachsen knapp gescheitert war, vermeldete das Kultusministerium die erfogreich abgeschlossene Ausbildung von Trainern für sein Programm "Konzept zur Verbesserung der Unterrichtsqualität". Das war am 20. Juni 2008. Inzwischen ist das Programm nicht nur angelaufen. Es ist ausgebaut worden und es wird weiter ausgebaut werden. „Das war auch nötig“, sagt im AZ-Gespräch Christian Zachlod von der Landesschulbehörde in Lüneburg. „Unsere Schulen sind nicht so gut, wie sie sein sollten.“
Landesweit drücken gestandene Lehrer wieder die Schulbank in einem auf zwei Jahre angelegten Programm, um sich im Hinblick auf Lerntechniken, Kommunikationstechniken und Methoden im Unterricht auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Zu großen Teilen in ihrer Freizeit übrigens. „Das scheint bei manchen Kollegen nicht mehr so selbstverständlich zu sein, wie es das früher einmal war“, sagt Wolfgang Geister von der Suderburger Hardautal-Schule, der an dem Programm teilnimmt.
Das Programm beruht auf der freiwilligen Teilnahme der Schulen, die sich allerdings verpflichten müssen, zwei Jahre an dem Programm teilzunehmen, wenn sie denn dort einsteigen.
Aus verschiedenen Schulen treffen sich die Lehrer alle paar Wochen zu Basisschulungen und Workshops in einer gastgebenden Schule. Ein erklärtes Ziel ist es, vom Frontalunterricht wegzukommen, Lehrer in die Lage zu versetzen, neue Formen des Lernens zu nutzen.
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„Wer frisch aus der Ausbildung kommt, der braucht das in der Regel nicht“, erklärt Annette Due, Leiterin der BBS II in Uelzen, deren Schule ebenfalls an der Maßnahme teilnimmt, „aber wer schon seine 20 oder 30 Jahre Dienstjahre hinter sich hat, dem bekommt das sicher gut.“ An ihrer Schule habe man im Hause selber schon seit Jahren auf Methodenkompetenz gesetzt. „Wir sind ein wenig enttäuscht von der Initiative, denn unsere Teilnehmer lernen dort eigentlich nichts Neues dazu“. Auch Rosemarie Götze von der Hardautal-Schule bestätigt, das alles schon zu kennen. „Trotzdem kommt man mit frischen Ideenaus den Workshops. Die Aufbruchstimmung macht jedenfalls Spaß.“
Jeweils nur ein Teil des Kollegiums einer Schule nimmt an den Fortbildungen teil. Man hofft, dass diese Lehrer das Gelernte in ihren Schulen an die Kollegen weitergeben - mit ungewissem Erfolg. Dem Vernehmen nach gibt es an einzelnen Schulen durchaus Widerstände dagegen. Andere Bundesländer dagegen schließen jährlich zwei Tage einzelne Schulen und verpflichten das gesamte Kollegium dieser Schule, an der Fortbildung teilzunehmen.
| Anhang | Größe |
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| Ideen_entwickeln.JPG | 85.71 KB |
| Knoten.JPG | 88.56 KB |
| SegelnA.JPG | 71.79 KB |
| Lernarrangements.JPG | 89.06 KB |
| präsentieren.JPG | 67.38 KB |
| Gruppenpuzzle.JPG | 72.34 KB |
| Neues Lernen.JPG | 75.63 KB |